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KI gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung


Photo from Markus Spiske


Liebe Freunde,

angesichts der gewaltigen Herausforderung des Klimawandels ist es unerlässlich, dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzen, um diese globale Krise zu bekämpfen. In den Kreisen der Experten für künstliche Intelligenz (KI) und anderer wissenschaftlicher Kreise sind die meisten der Meinung, dass wir das volle Potenzial der KI in dieser Hinsicht noch nicht ausrecihend nutzen (WEF, 2021), aber einige weisen auch darauf hin, dass KI das entscheidende Werkzeug in diesem Kampf ist (BCG, 2022; WIRED, 2023). Wir von MI4People wollten uns einen Moment Zeit nehmen, um unsere Gedanken zum potenziellen Einsatz von KI bei der Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels zu teilen.


Da uns die Zeit und die Lösungen ausgehen, ist es unsere moralische Verpflichtung, alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen zu nutzen, um den Planeten zu schützen und die Zukunft für die kommenden Generationen zu sichern. Warum also nicht die Wege erkunden, die sich mit Hilfe der KI eröffnen? Es gibt zwar berechtigte Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen der KI selbst, einschließlich der Energie (EC, 2019), die für den Betrieb großer Computersysteme benötigt wird, und der Bodenschätze, die für die Herstellung effizienter Chips (The Guardian, 2021) und Teile des Computers erforderlich sind. Wir sind aber davon überzeugt, dass wir diese Auswirkungen durch einen verantwortungsvollen Einsatz und technologische Fortschritte minimieren und das volle Potenzial der KI für die Eindämmung des Klimawandels ausschöpfen können.

KI hat ein einzigartiges und umfangreiches Potential uns dabei zu helfen, die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen. Mit ihrer Fähigkeit, Daten zu analysieren, Muster zu erkennen und komplexe Systeme zu optimieren, kann KI uns dabei helfen, extrem schnell und effektiv Lösungen zu finden, indem sie mögliche Kombinationen von Lösungen oder Pfaden berechnet, wie z. B. schnellere Ergebnisse von Forschung und Entwicklung durch KI und ML (Venturebeat, März 2023), indem sie Simulationen erstellt und durchführt, anstatt tatsächliche Experimente durchzuführen. Sie kann die ihr zugewiesenen Aufgaben ohne Ermüdung oder Überforderung selbst an den entlegensten oder ungewöhnlichsten Orten ausführen. Warum also sollten wir dieses leicht zu implementierende und einfache Werkzeug nicht einsetzen?

Einige der realen Möglichkeiten der KI zur Bekämpfung des Klimawandels sind die folgenden (Context, 2022, MIT Technology review, 2019; next-kraftwerke, 2022): Im Energiesektor (Intelligente Netze, Energiemanagementsysteme, intelligenter Energiehandel usw.), im Lieferketten- und Logistiksektor (Routenoptimierung, vorausschauende Wartung zur Emissionsreduzierung, Bestandsoptimierung), in der Stadtplanung (intelligentes Verkehrssystem, Abfallmanagement usw.), im Waldschutz (Frühwarnsysteme, intelligente Aufforstungsplanung usw.), in der nachhaltigen Landwirtschaft (Präzisionslandwirtschaft, Bodenanalyse, Ernteüberwachung usw.). Die Möglichkeiten sind endlos und teilweise noch unerforscht. Durch die Integration von KI in alle Bereiche unserer Gesellschaft können wir daher eine nachhaltigere und widerstandsfähigere Zukunft für uns und künftige Generationen schaffen.


Da wir das Potenzial der KI im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Klimawandel untersucht haben, zielen einige unserer Projekte auf die Entwicklung von Werkzeugen ab, die bei diesem Kampf helfen könnten. Und wir verpflichten uns, mit Klimaschützern, politischen Entscheidungsträgern und anderen Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um KI-Lösungen zu entwickeln und einzusetzen, die effektiv, ethisch vertretbar und nachhaltig sind. Wir sind uns bewusst, dass KI kein Ersatz für dringende Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel ist, sondern vielmehr ein ergänzendes Instrument, das uns helfen kann, den Fortschritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft zu beschleunigen.


Wir fordern Sie auf, sich uns in diesem Bemühen anzuschließen, sei es, indem Sie sich für KI-Lösungen in Ihrer eigenen Branche einsetzen oder zu Organisationen wie MI4People beitragen, die an einer Vielzahl von Instrumenten arbeiten, die auf eine nachhaltigere Zukunft abzielen.


Beispielsweise führen wir derzeit gemeinsam mit Alexander Thamm ein Projekt durch, bei dem es um die Identifizierung von Meeresmüll anhand von Satellitenbildern geht. Dieses Beratungsunternehmen stellt uns dabei nicht nur die Zeit seiner Mitarbeiter zur Verfügung, sondern hat uns kürzlich auch eine großzügige Spende überwiesen! An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Alexander Thamm für ihre engagierte Unterstützung bedanken! Unsere aktuelle Zusammenarbeit ist ein großartiges Beispiel dafür, wie kommerzielle und gemeinnützige Sektoren kooperieren können, um dringende Probleme dieser Welt zu lösen.


Wir glauben, dass wir gemeinsam als Weltgesellschaft die Macht der Technologie nutzen können, um eine bessere Welt für uns und für zukünftige Generationen zu schaffen. Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, wenn Sie uns kontaktieren, wenn Sie Fragen oder Gedanken zu diesem Thema haben.


Schöne Grüße

MI4People-Team

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